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CEO-Positionierung: Wofür steht der Mann/die Frau an der Spitze?

Führungskräfte in Österreich sind eine geschützte Spezies. Im internationalen Vergleich sitzen sie länger im Chefsessel und sind seltener von einer Ablösung bedroht als in anderen Ländern. Laut einer Studie von strategy& beträgt die durchschnittliche Amtszeit für einen österreichischen CEO 6,6 Jahre. Diese Kontinuität an der Spitze kann ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Unternehmen sein, vorausgesetzt die Positionierung des CEOs wird strategisch genutzt.

Warum ist die Positionierung der Führungskräfte so wichtig?

Die Chefin oder der Chef als menschliches Aushängeschild verkörpern in ihrem Auftreten und in ihren Handlungen das Unternehmen nach innen ebenso wie auch nach außen. Das Image eines CEOs ist mitunter verantwortlich für Kaufentscheidungen der Konsumenten, für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen zu PartnerInnen und nicht zuletzt für die Ansprache von bestehenden und potenziellen MitarbeiterInnen. Vom persönlichen Mitarbeitergespräch bis hin zu größeren Mitarbeiterveranstaltungen oder medial vermittelter Kommunikation (Videobotschaften, CEO-Chats, CEO-Blog) ist ein klares internes Führungsprofil notwendig. Der Ruf nach authentischem Auftreten gilt natürlich ebenso für die Kommunikation an externe Stakeholder. CEOs müssen dabei Unternehmenswerte mit einem persönlich glaubwürdigen Rollenprofil verbinden, dieses Image vorleben und in den geeigneten Medienkanälen auch dementsprechend kommunizieren.

Unser Weg zu einer strategisch richtigen CEO-Positionierung

In unserer Zusammenarbeit mit Führungskräften hat sich ein Ablauf in vier Stufen bewährt. Beginnend mit einem tiefgreifenden Kundenverständnis, geht es weiter mit einer Status-Quo-Analyse, die zu klaren Handlungsanweisung führt und schließlich in die operative Implementierung mündet:

  1. Zu Beginn gilt es, ein Verständnis für die Herausforderungen, Problemstellungen, Zielvorgaben und Wünsche unserer KundInnen zu gewinnen. In einem ausführlichen Gespräch mit dem CEO und den Kommunikationsverantwortlichen geht es um die gewünschte Positionierung und das angestrebte CEO-Rollenprofil. Die bisherigen Maßnahmen werden ebenso erörtert wie die Kommunikationsstrategie des Unternehmens, in welche die CEO-Positionierung eingebettet werden soll.
  2. Im zweiten Schritt stellen wir die interne Unternehmenssicht dem öffentlichen Online-Image gegenüber. Dazu sammeln wir mit unseren leistungsstarken Web-Crawlern alle Nennungen zu den Führungskräften in traditionellen Online-Medien (News, PR-Meldungen und Foren) sowie in den sozialen Medien (Blogs, Twitter, Facebook, Youtube und Instagram). Auf Basis dieser Artikel, Berichte und Postings erarbeiten unsere AnalystInnen einen Status-Quo-Report, der das derzeit sichtbare Image bzw. Rollenprofil einerseits und die User-Wahrnehmung andererseits widerspiegelt.
  3. Aus einem Soll-Ist-Vergleich leiten wir klare strategische Handlungsempfehlungen ab. Wir geben Input, auf welchen Kommunikationskanälen mit welchen Themen die tatsächlich relevanten Akteure angesprochen werden müssen, um die Lücke zwischen tatsächlicher und gewünschter Positionierung zu schließen.
  4. Damit es nicht alleine bei Empfehlungen bleibt, setzen wir die Maßnahmen mit unseren KundInnen gleich auch gemeinsam um. Das kann etwa der Aufbau oder die Professionalisierung von Eigenkanälen wie LinkedIn, Facebook, Instagram oder Twitter sein, oder auch die Vernetzung mit On- und Offline-Stakeholdern sowie die Implementierung einer Content-Strategie bedeuten.

Unsere CEO-Positionierung befähigt unsere KundInnen, gezielt auf bereits vorhandenen Rollenbildern und Imagewerten aufzubauen. Die professionelle Expertise des CEOs, persönliche Interessen, inhaltliche Schwerpunkte und unternehmerische Werte können authentisch und strategisch in der Person des CEOs gebündelt werden. Eine stimmige CEO-Positionierung gibt dem Unternehmen ein Gesicht, das glaubwürdig das Profil der Organisation nach innen und außen verkörpert.

Ist das auch etwas für mich?

Für einen Reality-Check ist es nie zu spät! Status-Quo-Analyse und CEO-Positionierung bieten sich sowohl bei einem Führungswechsel für eine initiale Standortbestimmung neuer CEOs, als auch für etablierte Führungskräfte, die mehr aus ihrer Rolle an der Spitze machen wollen, an. Tatsächlich – das zeigen unsere Analysen immer wieder – klaffen die interne Sichtweise und die tatsächliche Wahrnehmung weit auseinander.

Wenn sich dieser Gedanke auch bei Ihnen schon einmal eingeschlichen hat, sie gerne mehr zu dem Thema erfahren möchten oder sich dazu austauschen möchten, wenden Sie sich gerne und jederzeit an unseren Experten Roland Faschingbauer.

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